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Samstag, 8. Januar 2022
Lissabon
8.1.2022
Nahe der portugiesischen Hauptstadt Lissabon wurde ein Fußballspiel besucht. Ausgiebiger war die schöne Stadt bereits vor einem Jahrzehnt in den Jahren 2012 und 2013 besichtigt worden. Diesmal gab es in einem kleineren Zeitfenster einfach einen Spaziergang.
Straßenbahn
Ein Anziehungspunkt ist die Praça do Comércio, im 18.Jh. als Handelsplatz mit Arkaden für Geschäfte ringsum und direktem Zugang für Schiffe vom Fluss Tejo errichtet. Nachdem 1755 ein Erdbeben, eine darauffolgende Flutwelle (Tsunami) und ein Großbrand danach binnen eines Tages mit 60.000 Toten die Bevölkerung der Stadt fast ausgerottet und vor allem die Gebäude bis auf die auf felsigem Grund stehende Altstadt zerstört hatte, gab es viel Platz zum großangelegten Bauen.
Tor von der Praça do Comércio in die Stadt
Nach dem Erdbeben 1755 legte man beim Neubau der Stadt die Straßen breit und in Schachbrettmuster an.
Straßenszenen
Dienstag, 5. Februar 2013
Lissabon
3.2.2013
Nachdem bereits voriges Jahr die kulturhistorisch interessanten Sehenswürdigkeiten der portugiesischen Hauptstadt unter die Lupe genommen worden waren, stand im Fokus des zweiten Aufenthalts der Besuch von Orten mit schöner Aussicht über die Stadt. Anlaß waren zwei Fußballspiele am Nachmittag und am Abend.
Der Estação do Oriente, der Ostbahnhof von Lissabon, wurde für die Weltausstellung 1998 errichtet. Ein futuristischer Bau nach den Plänen des spanischen Architekten Santiago Calatrava. Die Architektur erinnert an einen Wald von Palmen, mit den Baumstämmen als Stützen auf den Bahnsteigen. Beeindruckend ist auch der von Sichtbeton dominierte Unterbau im Inneren, der wohl aufgrund des Rangs als Kunstwerk weitgehend werbefrei ist.



Mit der Fähre unterwegs über den Fluß Tejo, hier Blick auf den Hafen.

Blick auf die große Hängebrücke Ponte 25 de Abril.

Die große Jesusstatue Cristo Rei in Almada, am Lissabon gegenüberliegenden Ufer. 113 Meter über dem Wasserspiegel steht der 75 Meter hohen Sockel und darauf die 28 Meter hohe Figur. Sie ist also von nah und fern ganz gut sichtbar.

Am Hafen von Cacilhas liegt ein zur Weltausstellung 1998 gemachter Nachbau der von 1845 bis 1878 zur See fahrenden Fregatte Fernando II e Glória, einem Kriegsschiff der portugiesischen Marine. Da man unter Deck aufrecht gehen kann, ohne sich bücken zu müssen, wurde die Raumhöhe bei der Rekonstruktion wohl nach oben verändert.



Bei der von 1949 bis 1959 errichteten Jesusstatue Cristo Rei. Die katholische Kirche Portugals ließ sie nach Vorbild des Standbilds in Rio de Janeiro erbauen. Als Grund wurde Dankbarkeit angegeben, daß Portugal nicht am Zweiten Weltkrieg teilnahm. Das kam dem diktatorischen Regime natürlich zu zupaß, womit die Statue auch als Machtsymbol interpretierbar ist. Das Regime blieb im Krieg trotz faschistischer Ideologie lieber abseits, um die Überseeverbindung zu den Kolonien nicht zu gefährden, indem man sich gegen Großbritannien stellt.


Die Attraktion hier ist der Ausblick über den Fluß Tejo, der nach Westen hin (links) in den Atlantik mündet, sowie die Stadt Lissabon.

Blick auf die von 1958 bis 1966 errichtete Brücke Ponte 25 de Abril, die über drei Kilometer den hier zwei Kilometer breiten Fluß überspannt. Sie wurde als nach dem Diktator benannte Ponte Salazar eröffnet und nach dem Sturz des Regimes in der Nelkenrevolution vom 25. April 1974 umbenannt.

Blick auf das Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster), 16.Jh.

Blick auf Lissabon

Mit der Fähre am Weg über den Tejo zurück, Blick auf die Altstadt mit der sich zum Wasser öffnenden Praça do Comércio aus dem 18.Jh.


die Arkaden der anstelle des 1755 bei der großen Stadtkatastrophe von aufeinanderfolgenden Erdbeben, Flutwelle und Großbrand zerstörten Königsschlosses errichteten Praça do Comércio im Abendlicht

Abendsonne auf der romanischen Westfassade der Kathedrale (Sé) aus dem 12./13.Jh.

Blick von der Plattform des Elevador da Santa Justa über die Baixa.

die in den 1930er Jahren wiederaufgebauten Mauern des Castelo de São Jorge.

die Kathedrale

Blick über den abendlichen Rossio

ein Kreuzfahrtschiff fährt am Tejo an der Altstadt vorbei

Sonnenuntergang auf den zum Wasser hinab führenden Stufen der Praça do Comércio, Blick auf die Hängebrücke und die beleuchtete Jesus-Statue
Nachdem bereits voriges Jahr die kulturhistorisch interessanten Sehenswürdigkeiten der portugiesischen Hauptstadt unter die Lupe genommen worden waren, stand im Fokus des zweiten Aufenthalts der Besuch von Orten mit schöner Aussicht über die Stadt. Anlaß waren zwei Fußballspiele am Nachmittag und am Abend.
Der Estação do Oriente, der Ostbahnhof von Lissabon, wurde für die Weltausstellung 1998 errichtet. Ein futuristischer Bau nach den Plänen des spanischen Architekten Santiago Calatrava. Die Architektur erinnert an einen Wald von Palmen, mit den Baumstämmen als Stützen auf den Bahnsteigen. Beeindruckend ist auch der von Sichtbeton dominierte Unterbau im Inneren, der wohl aufgrund des Rangs als Kunstwerk weitgehend werbefrei ist.



Mit der Fähre unterwegs über den Fluß Tejo, hier Blick auf den Hafen.

Blick auf die große Hängebrücke Ponte 25 de Abril.

Die große Jesusstatue Cristo Rei in Almada, am Lissabon gegenüberliegenden Ufer. 113 Meter über dem Wasserspiegel steht der 75 Meter hohen Sockel und darauf die 28 Meter hohe Figur. Sie ist also von nah und fern ganz gut sichtbar.

Am Hafen von Cacilhas liegt ein zur Weltausstellung 1998 gemachter Nachbau der von 1845 bis 1878 zur See fahrenden Fregatte Fernando II e Glória, einem Kriegsschiff der portugiesischen Marine. Da man unter Deck aufrecht gehen kann, ohne sich bücken zu müssen, wurde die Raumhöhe bei der Rekonstruktion wohl nach oben verändert.



Bei der von 1949 bis 1959 errichteten Jesusstatue Cristo Rei. Die katholische Kirche Portugals ließ sie nach Vorbild des Standbilds in Rio de Janeiro erbauen. Als Grund wurde Dankbarkeit angegeben, daß Portugal nicht am Zweiten Weltkrieg teilnahm. Das kam dem diktatorischen Regime natürlich zu zupaß, womit die Statue auch als Machtsymbol interpretierbar ist. Das Regime blieb im Krieg trotz faschistischer Ideologie lieber abseits, um die Überseeverbindung zu den Kolonien nicht zu gefährden, indem man sich gegen Großbritannien stellt.


Die Attraktion hier ist der Ausblick über den Fluß Tejo, der nach Westen hin (links) in den Atlantik mündet, sowie die Stadt Lissabon.

Blick auf die von 1958 bis 1966 errichtete Brücke Ponte 25 de Abril, die über drei Kilometer den hier zwei Kilometer breiten Fluß überspannt. Sie wurde als nach dem Diktator benannte Ponte Salazar eröffnet und nach dem Sturz des Regimes in der Nelkenrevolution vom 25. April 1974 umbenannt.

Blick auf das Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster), 16.Jh.

Blick auf Lissabon

Mit der Fähre am Weg über den Tejo zurück, Blick auf die Altstadt mit der sich zum Wasser öffnenden Praça do Comércio aus dem 18.Jh.


die Arkaden der anstelle des 1755 bei der großen Stadtkatastrophe von aufeinanderfolgenden Erdbeben, Flutwelle und Großbrand zerstörten Königsschlosses errichteten Praça do Comércio im Abendlicht

Abendsonne auf der romanischen Westfassade der Kathedrale (Sé) aus dem 12./13.Jh.

Blick von der Plattform des Elevador da Santa Justa über die Baixa.

die in den 1930er Jahren wiederaufgebauten Mauern des Castelo de São Jorge.

die Kathedrale

Blick über den abendlichen Rossio

ein Kreuzfahrtschiff fährt am Tejo an der Altstadt vorbei

Sonnenuntergang auf den zum Wasser hinab führenden Stufen der Praça do Comércio, Blick auf die Hängebrücke und die beleuchtete Jesus-Statue
Dienstag, 31. Januar 2012
Lissabon
29./30.1.2012
Ein zweitägiger Abstecher führte von der derzeitigen Residenz an der Algarve in die portugiesische Hauptstadt, in der etwa 540.000 Menschen leben.
Blick auf Lissabon von der großen Hängebrücke Ponte 25 de Abril, die zwei Kilometer breit den Fluß Tejo überspannt.

Der Torre de Belém im westlichen Stadtteil Belém. Der Turm wurde 1515 bis 1521 als Festungsturm zur Überwachung der Einfahrt vom Atlantik über die Tejo-Mündung nach Lissabon erbaut. Die reichhaltigen Ornamente (manuelinischer Stil) drücken Macht und Reichtum der portugiesischen Könige zur Entdeckerzeit aus. Das baugleiche Gegenstück am gegenüberliegenden Ufer wurde 1755 im großen Erdbeben von Lissabon zerstört.

Das Entdeckerdenkmal (Monumento aos Descobrimentos) aus dem Jahr 1960 zeugt vom nationalistischen Pathos der eineinhalb Jahrzehnte später in der Nelkenrevolution 1974 gestürzten Salazar-Diktatur.

Hinter dem Regenbogen im Brunnen erhebt sich das Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster). 1502 wurde mit dem Bau der großen Anlage begonnen, der sieben Jahrzehnte dauerte.

Das Südportal der Klosterkirche des Mosteiro dos Jerónimos ist wie der ganze Bau ein Hauptwerk der Manuelinik, einem von detailverliebtem Dekor und reichhaltigen Ornamenten gekennzeichneten portugiesischen Baustil zwischen Spätgotik und Renaissance.

Das große Erdbeben von Lissabon im Jahr 1755 tötete 60.000 Menschen und zerstörte die Stadt großteils (dem Erdbeben folgte eine Flutwelle und ein großer Flächenbrand der Stadt, mehr an Katastrophenhölle geht nicht). Anstelle des damaligen Königspalasts am Flußufer, von dem nichts übrig blieb, wurde beim planmäßigen Wiederaufbau der Stadt ein Entrée vom Fluß aus errichtet. Vom Wasser führt eine Marmortreppe zu einem großen, arkadengesäumten Platz, der den Weg in die Stadt eröffnet. Da der Platz als Handelszentrum gedacht war, trägt er den Namen Praça do Comércio.


Der Wiederaufbau des 1755 zerstörten Stadtviertels Baixa am Tejo erfolgte am Reißbrett. Die Straßen wurde schnurgerade im Schachbrettmuster angelegt, die Häuser einheitlich aus genormtem Baumaterial errichtet. Groß ist der Kontrast zur verwinkelten Altstadt der Alfama nebenan, die das Erbeben dank felsigen Untergrunds überlebte.

Die Kathedrale von Lissabon (Sé). Die Westfassade des im 12./13.Jh. errichteten Kirchenbaus wurde im Stil normannischer Wehrkirchen von aus der Normandie stammenden Kreuzrittern als Baumeister erbaut. Im Inneren lassen sich sehr schön nebeneinander der ursprünglich romanische Baustil und die nach dem Erbeben von 1344 in gotischem Stil wiederaufgebauten Teile studieren. An dieser Stelle stand bis zur portugiesischen Eroberung der Stadt 1147 die maurische Moschee, die wohl wiederum am Ort einer christlichen Kirche aus dem 6.Jh. lag.

Die Igreja do Carmo aus dem 14.Jh. war einst die größte gotische Kirche der Stadt. Im Erdbeben von 1755 wurde sie zerstört und die Ruine als Mahnmal stehen gelassen.

Der Rossio ist der zentrale Platz Lissabons. Offiziell heißt der Platz Praça Dom Pedro IV. nach dem portugiesischen König Pedro IV. Dieser war 1822−1831 als Pedro I. erster Kaiser des unabhängigen Brasiliens, bevor er nach Portugal zurückkehrte und sich in einem blutigen Bürgerkrieg 1832−1834 als Verfechter einer liberalen, konstitutionellen Monarchie gegen seinen absolutistisch herrschenden jüngeren Bruder Miguel durchsetzte, um dann die Krone an seine Tochter zu übergeben, die 1828 von Miguel als Thronfolgerin abgesetzt worden war.

Straßenszene in Lissabon

Lissabon ist überaus hügelig. Für den bequemen Weg aus der tief gelegenen Baixa in den höheren Bairro alto wurde 1902 ein spektakulärer Lift, der Elevador da Santa Justa, eröffnet.

Der Aufstieg auf den Burgberg ist etwas mühselig, aber die Aussicht über die Stadt lohnt es.

Das Castelo de São Jorge oberhalb von Lissabon war schon zu maurischer Zeit der Kern der Stadt. Auch bereits die Römer hatten hier ihr Kastell errichtet. Nach der portugiesischen Eroberung zogen hier 1174 die Könige ein, bis 1506 Manuel I. in den neuen Palast am Flußufer zog, der 1755 zerstört wurde. Vieles von der Burg wurde beim Erdbeben ebenfalls zerstört. Der schöne Anblick, der sich heute bietet und Alter vorschützt, stammt hauptsächlich von dem Wiederaufbau der 1930er Jahre. Leider ist per Augenschein nicht festzustellen, aus welcher Zeit die einzelnen Teile stammen.

Burgbewohner

An Fußballkulturellem wurden in Lissabon Spiele von Belenenses und Sporting besucht sowie das Stadion von Benfica und das Nationalstadion besichtigt.
Ein zweitägiger Abstecher führte von der derzeitigen Residenz an der Algarve in die portugiesische Hauptstadt, in der etwa 540.000 Menschen leben.
Blick auf Lissabon von der großen Hängebrücke Ponte 25 de Abril, die zwei Kilometer breit den Fluß Tejo überspannt.

Der Torre de Belém im westlichen Stadtteil Belém. Der Turm wurde 1515 bis 1521 als Festungsturm zur Überwachung der Einfahrt vom Atlantik über die Tejo-Mündung nach Lissabon erbaut. Die reichhaltigen Ornamente (manuelinischer Stil) drücken Macht und Reichtum der portugiesischen Könige zur Entdeckerzeit aus. Das baugleiche Gegenstück am gegenüberliegenden Ufer wurde 1755 im großen Erdbeben von Lissabon zerstört.

Das Entdeckerdenkmal (Monumento aos Descobrimentos) aus dem Jahr 1960 zeugt vom nationalistischen Pathos der eineinhalb Jahrzehnte später in der Nelkenrevolution 1974 gestürzten Salazar-Diktatur.

Hinter dem Regenbogen im Brunnen erhebt sich das Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster). 1502 wurde mit dem Bau der großen Anlage begonnen, der sieben Jahrzehnte dauerte.

Das Südportal der Klosterkirche des Mosteiro dos Jerónimos ist wie der ganze Bau ein Hauptwerk der Manuelinik, einem von detailverliebtem Dekor und reichhaltigen Ornamenten gekennzeichneten portugiesischen Baustil zwischen Spätgotik und Renaissance.

Das große Erdbeben von Lissabon im Jahr 1755 tötete 60.000 Menschen und zerstörte die Stadt großteils (dem Erdbeben folgte eine Flutwelle und ein großer Flächenbrand der Stadt, mehr an Katastrophenhölle geht nicht). Anstelle des damaligen Königspalasts am Flußufer, von dem nichts übrig blieb, wurde beim planmäßigen Wiederaufbau der Stadt ein Entrée vom Fluß aus errichtet. Vom Wasser führt eine Marmortreppe zu einem großen, arkadengesäumten Platz, der den Weg in die Stadt eröffnet. Da der Platz als Handelszentrum gedacht war, trägt er den Namen Praça do Comércio.


Der Wiederaufbau des 1755 zerstörten Stadtviertels Baixa am Tejo erfolgte am Reißbrett. Die Straßen wurde schnurgerade im Schachbrettmuster angelegt, die Häuser einheitlich aus genormtem Baumaterial errichtet. Groß ist der Kontrast zur verwinkelten Altstadt der Alfama nebenan, die das Erbeben dank felsigen Untergrunds überlebte.

Die Kathedrale von Lissabon (Sé). Die Westfassade des im 12./13.Jh. errichteten Kirchenbaus wurde im Stil normannischer Wehrkirchen von aus der Normandie stammenden Kreuzrittern als Baumeister erbaut. Im Inneren lassen sich sehr schön nebeneinander der ursprünglich romanische Baustil und die nach dem Erbeben von 1344 in gotischem Stil wiederaufgebauten Teile studieren. An dieser Stelle stand bis zur portugiesischen Eroberung der Stadt 1147 die maurische Moschee, die wohl wiederum am Ort einer christlichen Kirche aus dem 6.Jh. lag.

Die Igreja do Carmo aus dem 14.Jh. war einst die größte gotische Kirche der Stadt. Im Erdbeben von 1755 wurde sie zerstört und die Ruine als Mahnmal stehen gelassen.

Der Rossio ist der zentrale Platz Lissabons. Offiziell heißt der Platz Praça Dom Pedro IV. nach dem portugiesischen König Pedro IV. Dieser war 1822−1831 als Pedro I. erster Kaiser des unabhängigen Brasiliens, bevor er nach Portugal zurückkehrte und sich in einem blutigen Bürgerkrieg 1832−1834 als Verfechter einer liberalen, konstitutionellen Monarchie gegen seinen absolutistisch herrschenden jüngeren Bruder Miguel durchsetzte, um dann die Krone an seine Tochter zu übergeben, die 1828 von Miguel als Thronfolgerin abgesetzt worden war.

Straßenszene in Lissabon

Lissabon ist überaus hügelig. Für den bequemen Weg aus der tief gelegenen Baixa in den höheren Bairro alto wurde 1902 ein spektakulärer Lift, der Elevador da Santa Justa, eröffnet.

Der Aufstieg auf den Burgberg ist etwas mühselig, aber die Aussicht über die Stadt lohnt es.

Das Castelo de São Jorge oberhalb von Lissabon war schon zu maurischer Zeit der Kern der Stadt. Auch bereits die Römer hatten hier ihr Kastell errichtet. Nach der portugiesischen Eroberung zogen hier 1174 die Könige ein, bis 1506 Manuel I. in den neuen Palast am Flußufer zog, der 1755 zerstört wurde. Vieles von der Burg wurde beim Erdbeben ebenfalls zerstört. Der schöne Anblick, der sich heute bietet und Alter vorschützt, stammt hauptsächlich von dem Wiederaufbau der 1930er Jahre. Leider ist per Augenschein nicht festzustellen, aus welcher Zeit die einzelnen Teile stammen.

Burgbewohner

An Fußballkulturellem wurden in Lissabon Spiele von Belenenses und Sporting besucht sowie das Stadion von Benfica und das Nationalstadion besichtigt.
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