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Donnerstag, 18. August 2022

Vaduz

18.8.2022

In der Liechtensteiner Hauptstadt Vaduz wurde erneut ein Fußballspiel besucht. Bereits vor sechs Jahren war ich hier gewesen und hatte die Sehenswürdigkeiten von Vaduz besichtigt.

Der Bahnhof Schaan-Vaduz wurde 1872 von der Vorarlberger Bahn eröffnet und wurde der Liechtensteiner Hauptbahnhof.


Das Schloss Vaduz steht als Residenz des Fürsten für das Fürstentum Liechtenstein. Die aus Niederösterreich kommenden Adeligen hatten als wichtige Stützen der Herrschaft der Habsburger einst in Niederösterreich, Böhmen und Mähren große Ländereien wie u.a. Valtice/Feldsberg und lebten in Palästen in Wien. Die beiden großen Liechtenstein-Palais in der Wiener Innenstadt künden noch heute vom Reichtum, den die Untertanen für sie erwirtschaften mussten. Mit dem konnten sie sich 1699 und 1712 zwei Herrschaften im Westen kaufen und diese nach ihnen Liechtenstein benennen. Mit der Nazi-Machtübernahme in Österreich 1938 verließ der damalige Fürst Wien und verlegte seinen Wohnsitz nach Vaduz. Die Fürstenfamilie lebt heute von den Einkünften aus den tschechischen Landgütern und der eigenen Bank. Das Fürstentum Liechtenstein ist eine Monarchie. Seit der Verfassung von 1862 herrscht der Fürst nicht mehr unumschränkt, ist aber bis heute das Zentrum des politischen Geschehens. Mit der letzten Verfassung von 2003 wurde die Macht des Fürsten gegenüber den demokratischen Institutionen wieder ausgeweitet. Es finden Wahlen statt und es gibt eine demokratische Regierung. Wenn deren Beschlüsse und Gesetze aber nicht der Meinung des Fürsten entsprechen, kann er sie ablehnen und auch die gewählte Regierung entlassen, wenn sie ihn stört. Als Druckmittel dient dazu auch die Drohung, dass die Fürstenfamilie wieder nach Wien umsiedeln und die Bevölkerung sich selbst überlassen könne.


Straßenszenen

Sonntag, 31. Juli 2016

Vaduz

31.7.2016

In der Liechtensteiner Hauptstadt Vaduz wurde ein Fußballspiel besucht. 5.400 Menschen leben hier.

Das Schloss Vaduz, früher genannt Hohenliechtenstein, liegt auf einem Felsen über der Stadt Vaduz und ist Residenz der Fürstenfamilie. Die ältesten Teile der Burg wurden im 12.Jh. errichtet. 1699 erwarb der Fürst von Liechtenstein die Herrschaft Schellenberg und im Jahr 1712 die Grafschaft Vaduz. 1719 wurden die beiden Herrschaftsgebiete vereinigt und zum Fürstentum Liechtenstein gemacht. Bis zum Ende der Habsburgermonarchie 1918 war das kleine Liechtenstein wirtschaftlich an Österreich-Ungarn angeschlossen, dann gliederte man sich in die Schweiz ein. Die Fürsten Liechtenstein residierten in Wien und gehörten zu den mächtigsten österreichischen Fürsten mit großen Herrschaften in mehreren Gebieten des Habsburgerreichs. Erst mit der Nazi-Machtübernahme in Österreich 1938 verließ der damalige Fürst Wien und verlegte seinen Wohnsitz nach Vaduz.


Eine Kuh.


Straßenszenen


Das Rathaus wurde 1932 bis 1933 errichtet.


Das neobarocke Regierungsgebäude wurde 1905 eröffnet und ist seither Sitz der Regierung des Fürstentums. Bis 2008 tagte hier auch der Landtag, das Liechtensteiner Parlament.


Das neue Landtagsgebäude wurde 2008 eröffnet und ist seither Sitz des Landtags des Fürstentums Liechtenstein. Der Landtag als parlamentarische Institution wurde mit noch sehr reduzierten Kompetenzen durch die Verfassung von 1818 geschaffen. Seit 1862 wird die Zusammensetzung des Parlaments zum Großteil durch Wahlen bestimmt. Seit der Verfassung von 1862 herrscht der Fürst nicht mehr unumschränkt, ist aber bis heute das Zentrum des politischen Geschehens. Mit der letzten Verfassung von 2003 wurde die Macht des Fürsten gegenüber den demokratischen Institutionen wieder ausgeweitet. Als Zuckerl wurde dafür die theoretische Möglichkeit eingeführt, per Volksabstimmung den Fürsten abzusetzen.


Straßenszenen


Monarchie


Die Kathedrale St. Florin wurde als Kirche in neugotischem Stil 1868 bis 1873 errichtet. Mit ihrer Einweihung wurde sie Pfarrkirche der neugegründeten klatholischen Pfarre Vaduz. 1997 wurde Liechtenstein vom Schweizer Bistum Chur abgespalten und ein Erzbistum Vaduz gegründet, mit St. Florian als nunmehriger Kathedrale.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Eschen

13.5.2015

In der Liechtensteiner Gemeinde Eschen (gesprochen „Escha“) wurde ein Fußballspiel besucht. 4.300 Menschen leben hier, davon zwei Drittel im Ortsteil Eschen und ein Drittel im Ortsteil Nendeln.

1872 wurde die durch Liechtenstein führende Bahnlinie vom österreichischen Feldkirch ins Schweizer Buchs eröffnet. Liechtenstein vergab die Konzession an die damalige Vorarlbergbahn, heute wird der Betrieb von der ÖBB geführt. Es ist die einzige Eisenbahnlinie des Landes. Der Bahnhof Nendeln wurde 1872 als Haltestelle errichtet, 1926/27 ausgebaut und 1931 aufgestockt.


Ortsansicht von Eschen


Die neugotische Pfarrkirche in Eschen wurde 1894 an Stelle einer frühmittelalterlichen, 1438 erweiterten Kirche errichtet.


Das Pfrundhaus wurde im 14.Jh. errichtet. Heute dient das Gebäude als Kulturzentrum.


Grundmauern des romanischen vormaligen Pfrundhauses


Straßenszenen