Donnerstag, 23. Juli 2026

Andorra la Vella

23.7.2026

In Andorra habe ich in der Hauptstadt Andorra la Vella ein Fußballspiel besucht. 25.000 Menschen leben hier.

Die Casa de la Vall, katalanisch für „Haus des Tals“, war ursprünglich ein militärisch befestigtes Wohnhaus mit Verteidigungsturm der Adelsfamilie Busquets aus dem Jahr 1580. 1702 wurde es vom Staat gekauft und umegbaut. Darin befinden sich heute das gericht und die Justizverwaltung, das Parlament und das Staatsarchiv.


Der rund 85.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Staat Andorra (katalanisch Principat d’Andorra „Fürstentum Andorra“) wurde 1287 gebildet, indem nach Jahrzehnten des Konflikts und der Kriege um die Herrschaft über das Land der damalige Bischof von La Seu d’Urgell, Pere d’Urtx, und der damalige Graf von Foix, Roger Bernard III., vertraglich vereinbarten, sich die Herrschaft zu teilen. Die Herrschaftsrechte der Grafen gingen 1594 auf die französische Krone über, als der letzte Graf von Foix als Henri IV König von Frankreich wurde, und werden in deren Rechtsnachfolge vom Präsidenten der Französischen Republik ausgeübt. Seit der Verfassung von 1993 sind weiter der jeweilige Bischof des spanischen Urgell und der jeweilige Präsident Frankreichs gemeinsam Staatsoberhaupt von Andorra, das Land regiert sich aber als parlamentarische Republik selbst.


Ein Drittel der Stadtbevölkerung sich andorranische Einheimische (33%). Fast die Hälfte (43%) sind Spanierinnen und Spanier. 11% sind portugiesische und 7% franzsösische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Einheimische Andorraner machen nur etwa 33 % der Bevölkerung aus. Die offizielle Sprache ist katalanisch, man spricht hier aufgrund dieser Zusammensetzung aber auch spanisch, portugiesisch und französisch.


Kirche Sant Esteve aus dem 11.Jh.


Der Stadtname Andorra la Vella bedeutet in katalanischer Sprache „Alt-Andorra“.

Mittwoch, 22. Juli 2026

Olot

22.7.2026

In Olot im spanischen Katalonien habe ich ein Fußballspiel besucht. 39.500 Menschen leben hier.

Olot liegt im östlichen Pyrenäenvorland und gehört zur katalanischen Provinz Girona. Sie wurde im 15.Jh. neben den Ruinen der alten Siedlung neu gebaut, nachdem sie zwei Erdbeben in den Jahren 1427 und 1428 zerstört hatten und die Bevölkerung zeitweise in provisorischen Holzhütten hatte leben müssen. Für den Neubau plante man ein rechtwinkeliges Straßenmuster um einen zentralen Hauptplatz und baute die die Vila Nova (Neue Stadt) im Stil der Renaissance. Die Vila Vella (Alte Stadt) blieb noch bis Ende des 15.Jh. in Ruinen, bis auch dort neu gebaut wurde und sich damit das Stadtgebiet verdoppelte. Einige Jahrzehnte später war die Stadt Schauplatz im Krieg Primera Guerra dels Remences, in dem sich die als leibeigene rechtlose Landbevölkerung gegen die Unterdrückung durch die adeligen Grundherren in einem bewaffneten Aufstand erhob (mit Unterstützung des Königs von Aragon, der sich so dem mächtigen Adel loszuwerden erhoffte) und ab 1462 in Olot einen Stützpunkt hatte. 1463 und 1464 griffen Heere des Adels zweimal Olot an, eroberten die Stadt, töteten und vergewaltigten, plünderten die Häuser aus und brannten Teile der Stadt nieder.

Donnerstag, 16. Juli 2026

Altheim

16.7.2026

In Altheim im oberösterreichischen Innviertel habe ich ein Fußballspiel besucht. 5.000 Menschen leben in der aus 15 Ortschaften bestehenden Stadtgemeinde Altheim.

Die Ortschaft Altheim wurde im Jahr 903 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Mit der Abtretung von Innbaiern an die Habsburgermonarchie nach dem Bayerischen Erfolgekrieg 1778/79 kam auch Altheim mitsamt der später Innviertel genannten Gegend an Österreich.



katholische Marktkirche aus dem Jahr 1634


Braugasthof Wurmhöringer. Die seit den 1630ern hier befindliche Brauerei wird seit 1855 von der Familie Wurmhöringer betrieben.


Altes Raschhofer-Brauhaus. Seit 1645 wurde hier Bier gebraut. Seit 1777 ist die Brauerei in Familienbesitz, zunächst unter dem Namen Hueber bzw. Huber und seit 1869 als Raschhofer. Heute steht die Brauerei ein Stück außerhalb.


Brauerei Raschhofer

Freitag, 3. Juli 2026

Weiden am See

3.7.2026

Im burgenländischen Weiden am See habe ich ein Fußballspiel besucht.

Bahnhof an der Neusiedler Seebahn.


Schilf am Neusiedler See


Neusiedler See


Straßenszenen


Kirche mit prominent platzierten Statuen des ungarischen Nationalheiligen König Stephan und seines von der katholischen Kirche ebenfalls zum Heiligen erklärten Sohnes Emmerich (Imre). Bis 1921 war hier Ungarn.


Straßenszenen. Das Gemeindewappen beinhaltet die lateinische Bezeichnung Lacus Fertö, vom ungarischen Namen Fertő tó des Neusiedler Sees.