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Mittwoch, 29. Juni 2022
Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf
29.6.2022
Im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf wurde ein Fußballspiel besucht.
Im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf sind Wohnhäuser und landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude von Ende des 18.Jh. bis Beginn des 20.Jh. versammelt. Viele Häuser waren hier einst mit Stroh gedeckt und hatten so ein typisches Landschaftsbild geschaffen. Seit den 1950er Jahren wurden großflächig Altbauten abgerissen und durch moderne Gebäude mit größerem Komfort ersetzt. Das Freilichtmuseum wurde 1972 mit dem Ziel eröffnet, südburgenländische Bauten auszustellen. In verschiedenen Dörfern wurden für den Abriss bestimmten Gebäude abgebaut und hier neu aufgebaut.
Donnerstag, 9. Dezember 2021
C-Mine Genk
9.12.2021
Im belgischen Genk wurde wieder einmal ein Fußballspiel besucht. Das ehemalige Bergwerk der C-Mine in Winterslag wurde bei der Besichtigung 2013 als einer von mehreren damaligen Stationen bereits einmal in Augenschein genommen. Diesmal blieb aber auch die Zeit für den Ausstellungsbesuch.
Der Kohlebergbau prägte auch hier Arbeit und Leben der Menschen nachdem 1901 Kohlevorkommen entdeckt wurden. Der Ort wuchs daraufhin innerhalb kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten Kohlereviere und industriellen Zentren Belgiens.
Die Mine Winterslag nahm 1917 den Betrieb auf. Bis zur Schließung 1988 wurden aus ihr rund 6,6 Mio. Tonnen Kohle gefördert. Zur besten Zeit in den 1950er Jahren arbeiteten hier über 6.000 Bergleute. Die Besichtigungstour bietet Einblicke in den Bergbau und das Leben und die immer lebensgefährliche Arbeit.
Freitag, 6. August 2021
Bernstein
6.8.2021
Im burgenländischen Bernstein wurde ein Fußballspiel besucht. 2.000 Menschen leben in der fünf Ortschaften umfassenden Gemeinde Bernstein, davon 965 im Ort Bernstein selbst.
Blick auf Bernstein vom Aussichtspunkt Panoramaparkplatz.
Die um 1200 erbaute Burg Bernstein ist die höchstgelegene Burg des Burgenlandes. Jahrhundertelang war sie aufgrund der österreichisch-ungarischen Grenzlage in Kriegen umkämpft und wurde mehrmals von Heeren belagert (das Burgenland war bis 1921 ein Jahrtausend lang ungarisch). Beachtlich sind die massiven Bastionen aus dem 16.Jh., welche die kriegerische Vergangenheit bezeugen. Da war es dann hier weniger idyllisch sondern es stank nach Blut, Verwundeten und massenweisem Tod. 1617 wurde der der gotischen Innenbau der Burg barock neu gestaltet, der Bergfried und mittelalterlichen Türme wurden abgerissen. Von 1649 bis 1865 residierten hier die ungarischen Magnaten Batthyány und herrschten über die ringsum lebenden Menschen. Heute ist hier ein Hotel.
Blick auf die Ortschaft Bernstein
Die katholische Pfarrkirche wurde unter Verwendung mittelalterlichen Bauwerks im 15. Jh. errichtet und 1733 barock renoviert und vergrößert.
Die evangelische Pfarrkirche wurde 1787 errichtet, 1791 wurde der Turm dazugebaut. Nach einem Brand wurden Pfarrhaus und Turm 1880 restauriert.
Straßenszenen
Bernstein ist der Fundort des hell- bis dunkelgrünen Gesteins Edelserpentin, der zu Schmuck und anderen Kunstgegenständen verarbeitet wird. Seit dem 12.Jh. wurde hier Bergbau betrieben. Zuerst wurde nur Eisen gefördert, ab dem 16.Jh. ebenso Schwefel, Kupfer, Kupfervitriol, Silber und sogar Gold. Das Wappen von Bernstein stammt aus dieser Zeit: Es zeigt einen Hauerbrunnen (Förderschacht) mit zwei Bergknappen. Anfang des 19.Jh. fand der Bergbau ein Ende.
Das Felsenmuseum zeigt in einem Schaubergwerk die Bergbaugeschichte der Region und den Edelserpentin-Abbau in Bernstein von 1860 bis heute.
Römische Antike
Ausstellung
Eine Sonderausstellung beschäftigt sich anlässlich des hundersten Jubiläums der Gründung des Burgenlands 1921 mit der Geschichte Bernsteins im letzten Jahrhundert.
Neben dem Thema Historie zeigt das Museum auch viel Kunst wie etwa mit Edelserpentin, Bernstein oder Kristallen gefertigte Objekte.
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