Donnerstag, 6. August 2026

Von Helsinki nach Tallinn

Ostsee, 6.8.2026


In dichtem Verkehr verbinden Schiffe im Fährverkehr die finnische Hauptstadt Helsinki mit der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Samstag, 1. August 2026

Balatonlelle

1.8.2026

Im ungarischen Balatonlelle habe ich ein Fußballspiel besucht.

Der Ort liegt, wie der Name schon sagt am Balaton, deutsch dem Plattensee, dem größten Binnensee Europas.

Dienstag, 28. Juli 2026

Sigharting

28.7.2026

In Sigharting im oberösterreichischen Innviertel habe ich ein Fußballspiel besucht. 860 Menschen leben in der aus Sigharting, Thal, Unterholzen, Thalmannsbach, Doblern, Grub, Loh, Unterhaigen und Wurmsdobl bestehenden Gemeinde Sigharting, wobei es im Hauptort Sigharting rund 500 sind.

Die Ortschaft wurde im Jahr 1120 erstmals schriftlich erwähnt.


Katholische Pfarrkirche aus dem 15.Jh. Die Kirche ließen sich die Herren von Pürching als Schlosskapelle zu ihren Schloss bauen. Nach der Gründung der Pfarre wurde die Kapelle 1785 zur Pfarrkirche gemacht und dafür im 19.Jh. 1807 und 1869 zweimal erweitert und vergrößert.


Das Schloss Sigharting ließ sich 1570 der hier über die Bevölkerung herrschende Hector von Pürching auf Kosten seiner Untertanen errichten. Es war ursprünglich ein Wasserschloss mit einem umlaufenden, zur militärischen Verteidigung dienenden Wassergraben. Im 18.Jh. wurde dieser zugeschüttet, als hier schon nicht mehr ein adeliger Herrschaftssitz war sondern die Verwalter des herrschaftlichen Landwirtschaftsgutsbetriebs und Jäger des herrschaftlichen Walds hier residierten. 1870 kaufte die Gemeinde Sigharting das Schloss. Nach Nutzungen als Gemeindeamt (1850 bis 1870), Volksschule (1837 bis 1970) und Gendarmerieposten (1936 bis 1950) ist hier heute ein Museum und Kulturzentrum untergebracht.

Donnerstag, 23. Juli 2026

Andorra la Vella

23.7.2026

In Andorra habe ich in der Hauptstadt Andorra la Vella ein Fußballspiel besucht. 25.000 Menschen leben hier.

Die Casa de la Vall, katalanisch für „Haus des Tals“, war ursprünglich ein militärisch befestigtes Wohnhaus mit Verteidigungsturm der Adelsfamilie Busquets aus dem Jahr 1580. 1702 wurde es vom Staat gekauft und umegbaut. Darin befinden sich heute das gericht und die Justizverwaltung, das Parlament und das Staatsarchiv.


Der rund 85.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Staat Andorra (katalanisch Principat d’Andorra „Fürstentum Andorra“) wurde 1287 gebildet, indem nach Jahrzehnten des Konflikts und der Kriege um die Herrschaft über das Land der damalige Bischof von La Seu d’Urgell, Pere d’Urtx, und der damalige Graf von Foix, Roger Bernard III., vertraglich vereinbarten, sich die Herrschaft zu teilen. Die Herrschaftsrechte der Grafen gingen 1594 auf die französische Krone über, als der letzte Graf von Foix als Henri IV König von Frankreich wurde, und werden in deren Rechtsnachfolge vom Präsidenten der Französischen Republik ausgeübt. Seit der Verfassung von 1993 sind weiter der jeweilige Bischof des spanischen Urgell und der jeweilige Präsident Frankreichs gemeinsam Staatsoberhaupt von Andorra, das Land regiert sich aber als parlamentarische Republik selbst.


Ein Drittel der Stadtbevölkerung sich andorranische Einheimische (33%). Fast die Hälfte (43%) sind Spanierinnen und Spanier. 11% sind portugiesische und 7% franzsösische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Einheimische Andorraner machen nur etwa 33 % der Bevölkerung aus. Die offizielle Sprache ist katalanisch, man spricht hier aufgrund dieser Zusammensetzung aber auch spanisch, portugiesisch und französisch.


Kirche Sant Esteve aus dem 11.Jh.


Der Stadtname Andorra la Vella bedeutet in katalanischer Sprache „Alt-Andorra“.