Sammelsurium
Freitag, 24. April 2026
Hohenberg
24.4.2026
In Hohenberg im niederösterreichischen Traisental habe ich ein Fußballspiel besucht. Die Marktgemeinde Hohenberg besteht aus den Ortschaften Andersbach, Furthof, Homat, Hohenberg und Innerfahrafeld, in denen zusammen 1.400 Menschen leben. Über die Hälfte davon im Hauptort Hohenberg.
Die Ruine Hohenberg. Eine Burg ließ sich ein adeliger Herrscher hier im 13.Jh. auf Kosten seiner Untertanen bauen. Aufgrund ihrer kriegerischer Aktivitäten und Parteinahmen gegen die Habsburger oder für die protestantische statt der katholischen Religion wurde die Burg mehrmals von kaiserlichen Heeren belagert und 1619 auch in Brand geschossen und erobert. Im 17.Jh. verfiel die Anlage zur Ruine.
Straßenszenen
In der bis ins 18.Jh. landwirtschaftlich geprägten Gegend kaufte der Eisenwaren-Fabrikant Jakob Fischer ein Hammerwerk in Furthof und ließ hier in Säbelklingen und Feilen herstellen. Die Fabrik wuchs und der Betrieb florierte. Mit dem Bau der Eisenbahn 1893 erreichte die Produktion einen Höhepunkt. Im Jahr 1907 waren mehr als 600 Personen im Betrieb beschäftigt. Als 1982 die Feilenproduktion eingestellt wurde, hatte auch ein Umstieg auf Kunststoffe keinen Erfolg und der Betrieb wurde 1986 geschlossen. 1979 wurde die St. Egydyer Eisen- und Stahlindustriegesellschaft mit der VOEST Alpine fusioniert, welche 1982 die Feilenproduktion in Furthof schloss.
Von den historischen Werksanlagen ist jedoch nur noch das ehemalige Hammerherrenhaus in Furthof zu sehen.
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