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Sonntag, 28. Dezember 2025
Newburgh
28.12.2025
In der schottischen Stadt Newburgh (Am Borgh Ùr) habe ich ein Fußballspiel besucht. 2.000 Menschen leben hier.
Newburgh Town House aus dem Jahr 1810 mit markantem Turm
Straßenszenen
Freitag, 15. August 2025
Bo'ness
15.8.2025
Im schottischen Bo'ness habe ich ein Fußballspiel besucht. 14.800 Menschen leben hier.
Die Kurzversion Bo'ness für früher einmal Borrowstounness tauchte erstmals im 18.Jh. auf und setzte sich durch, während die Langversion verschwand. Die Stadt liegt am Südufer des Firth of Forth (Linne Foirthe), weit ins Land hineinreichender Meeresarm der Nordsee und Mündung des Flusses Forth in diese. Durch die Lage am Wasser war die Stadt ab dem 16.Jh. ein wichtiger Hafen. Kohle wurde von hier nach Edinburgh verschifft. Der Hafen wurde 1959 geschlossen, im Rahmen des Niedergangs des Kohlbergbaus. Mit der Schließung des Kohlebergwerks, in dem zu Spitzenzeiten 1.200 Menschen arbeiteten, unter Thatcher 1982 setzte auch eine Schließungswelle der Industrie ein, was Arbeit und Wirtschaft nachhaltig veränderte.
Das 1995 eröffnete Museum of Scottish Railways ist das größte Eisenbahnmuseum Schottlands. Auch das hier neu aufgebaute Bahnhofsgebäude, das ursprünglich in der Stadt Wormit stand, ist Teil des Museums. Der außerhalb liegende Bahnhof von Bo’ness aus dem Jahr 1856 war 1956 geschlossen worden.
Donnerstag, 14. August 2025
Dundee
14.8.2025
In der schottischen Stadt Dundee habe ich wieder ein Fußballspiel besucht und diesmal nach dem abendlichen Rundgang vor sechs Jahren etwas mehr Zeit verbracht.
Mittwoch, 27. Dezember 2023
Paisley
27.12.2023
In der schottischen Stadt Paisley habe ich ein Fußballspiel besucht. 77.000 Menschen leben hier.
Paisley Gilmour Street, 1840 eröffneter Bahnhof
Straßenszene. Im 19.Jh. entwickelte sich Paisley zu einem Standort der Textilindustrie und vor allem des Webens. 1820 streiken die für ihre Arbeit hochqualifizierten, aber ausgebeuteten und politisch rechtlosen Weberinnen und Weber, was sich zu einem Aufstand in Schottland ausweitete und als Radical War in die Geschichte einging. Es herrschten Arbeitslosigkeit, Teuerung der Lebensmittel, schlechte Arbeitsbedingungen und die Regierung ging auf Beschwerden nicht ein. Ziel der Streikbewegung war eine Wahlreform, die in einer Zeit des auf wenige Leute beschränkten Wahlrechts auch die Repräsentation der Arbeiterinnen und Arbeiter im Parlament bringen sollte. Mit massivem Militäreinsatz wurde die Bewegung unterdrückt (es gab mindestens 18 Tote), 88 Leute wurden vor Gericht gestellt und teilweise in Kolonien deportiert. Der prominente Anführer der radikalen Bewegung James Wilson wurde als Attraktion vor einer Menschenmenge von 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern erst erhängt und dann geköpft, um ein Exempel zu statuieren.
Paisley War Memorial aus dem Jahr 1922, in einer ungewöhnlichen Kombination zeigt es den schottischen König Robert the Bruce am Pferd in einen Kamof reitend, begleitet von Infanteriesoldaten des Ersten Weltkriegs.
Brücke
Das Kloster Paisley Abbey geht auf eine im 6./7.Jh. durch den irischen Mönch Mirin, später zum Heiligen erklärt, erfolgte Kirchengründung zurück. Im Jahr 1163 holte der schottische Adelige Walter FitzAlan Mönche hierher und ließ ein Kloster gründen. In einer nicht ausreichend gesichert belegten Geschichte stürzte 1316 oder 1317 die hochschwangere schottische Adelige Marjorie Bruce bei einem Reitunfall in der Nähe des Klosters vom Pferd. Sie starb danach, aber das Kind wurde gerettet – angeblich durch einen Kaiserschnitt. Der hier geborene Sohn wurde später als Robert II. König von Schottland und Begründer der Königsdynastie der Stuart. Das Kloster hatte damit für die Königsfamilie, die einige ihrer Mitglieder in der Kirche bestatten ließ. 1560 wurde das Kloster in der schottischen Reformation aufgelöst, die Kirche fortan als Pfarrkirche genutzt und das Klostergebäude teilweise zu einem Adelspalast umkgebaut.
Paisley Town Hall, altes Rathaus und heutiges Veranstaltungszentrum aus dem Jahr 1882
Sonntag, 29. Dezember 2019
Edinburgh
29.12.2019
In der schottischen Hauptstadt Edinburgh (schottisch-gälisch Dùn Èideann) wurde ein Fußballspiel besucht. 518.000 Menschen leben hier.
Blick auf den Calton Hill mit seinen verschiedenen Monumenten aus dem 19.Jh. Bei deutlich schlechterem Wetter wurde der Hügel bereits beim Erstbesuch in Edinburgh vor elf Jahren einmal erkundet.


Hotel Balmoral mit Uhrturm gegenüber dem Bahnhof Waverley. Die Uhr geht immer zwei Minuten voraus (außer an Silvester, hier Hogmanay genannt), damit Fahrgäste ihren Zug nicht verpassen.

Das 61 Meter hohe Scott Monument wurde nach dem Tod des Schriftstellers Walter Scott (Autor zahlreicher historischer Romane) zu seinem Andenken errichtet und 1838 eröffnet.

St Giles’ Cathedral. Die Kirche des christlichen Heiligen Ägidius, wurde zum Mittelpunkt der wachsenden Ortschaft zu Füßen der Burg. Die erste schriftliche Erwähnung einer Kirche an dieser Stelle stammt aus dem Jahr 854. Das heutige Gebäude wurde wohl seit 1120 gebaut. Nach einem Brand im Jahr 1385 wurde die Kirche im Stil der Gotik wiederaufgebaut. Der Turm wurde erst 1495 fertiggestellt.

Touristische Klischee-Bilder.



Straßenszenen. Im Lauf der Geschichte waren mehrere Städte Residenz des schottischen Königshofs und damit Hauptstadt, nach der Ermordung des schottischen Königs Jakobs I. 1437 wurde es Edinburgh.





Das mächtige Edinburgh Castle steht am Felshügel eines erloschenen Vulkans. Die auf drei Seiten steilen Felswände machten den Ort früh zum idealen Standort einer Festung für Kriege. Wann hier zum ersten Mal eine Burg gebaut wurde, ist nicht bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung nennt das Jahr 1093. Das älteste erhaltene Gebäude in der Burg, die St. Margaret’s Chapel, stammt vom Anfang des 12.Jh. Edinburgh Castle wurde in zahlreichen Kriegen von schottischen und englischen Heeren vielfach belagert, zerstört und wieder aufgebaut. Die letzten einer langen Reihe an Belagerungen, bei denen viele Menschen umgebracht wurden, gab es in den Jahren 1571 bis 1573, 1640, 1650, 1689 und 1745. Am Platz vor dem Schloss, der Esplanade, findet seit 1950 jährlich im August das Edinburgh Military Tattoo statt, bei dem vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern Militärmusik gespielt wird.







In der schottischen Hauptstadt Edinburgh (schottisch-gälisch Dùn Èideann) wurde ein Fußballspiel besucht. 518.000 Menschen leben hier.
Blick auf den Calton Hill mit seinen verschiedenen Monumenten aus dem 19.Jh. Bei deutlich schlechterem Wetter wurde der Hügel bereits beim Erstbesuch in Edinburgh vor elf Jahren einmal erkundet.


Hotel Balmoral mit Uhrturm gegenüber dem Bahnhof Waverley. Die Uhr geht immer zwei Minuten voraus (außer an Silvester, hier Hogmanay genannt), damit Fahrgäste ihren Zug nicht verpassen.

Das 61 Meter hohe Scott Monument wurde nach dem Tod des Schriftstellers Walter Scott (Autor zahlreicher historischer Romane) zu seinem Andenken errichtet und 1838 eröffnet.

St Giles’ Cathedral. Die Kirche des christlichen Heiligen Ägidius, wurde zum Mittelpunkt der wachsenden Ortschaft zu Füßen der Burg. Die erste schriftliche Erwähnung einer Kirche an dieser Stelle stammt aus dem Jahr 854. Das heutige Gebäude wurde wohl seit 1120 gebaut. Nach einem Brand im Jahr 1385 wurde die Kirche im Stil der Gotik wiederaufgebaut. Der Turm wurde erst 1495 fertiggestellt.

Touristische Klischee-Bilder.



Straßenszenen. Im Lauf der Geschichte waren mehrere Städte Residenz des schottischen Königshofs und damit Hauptstadt, nach der Ermordung des schottischen Königs Jakobs I. 1437 wurde es Edinburgh.





Das mächtige Edinburgh Castle steht am Felshügel eines erloschenen Vulkans. Die auf drei Seiten steilen Felswände machten den Ort früh zum idealen Standort einer Festung für Kriege. Wann hier zum ersten Mal eine Burg gebaut wurde, ist nicht bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung nennt das Jahr 1093. Das älteste erhaltene Gebäude in der Burg, die St. Margaret’s Chapel, stammt vom Anfang des 12.Jh. Edinburgh Castle wurde in zahlreichen Kriegen von schottischen und englischen Heeren vielfach belagert, zerstört und wieder aufgebaut. Die letzten einer langen Reihe an Belagerungen, bei denen viele Menschen umgebracht wurden, gab es in den Jahren 1571 bis 1573, 1640, 1650, 1689 und 1745. Am Platz vor dem Schloss, der Esplanade, findet seit 1950 jährlich im August das Edinburgh Military Tattoo statt, bei dem vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern Militärmusik gespielt wird.







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