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Freitag, 11. April 2025
Stockholm
9. – 11.4.2025
In der schwedischen Hauptstadt Stockholm habe ich nach einigen Jahren wieder ein paar Tage verbracht, rund um eines von mehreren Fußballspielen.
Bei den vorherigen Stadtbesichtigungen 2011 und 2013 hatte ich schon einiges Interessantes der sehenswerten Stadt erkundet. Diesmal gab es Wiederholungen und Neues.
Djurgården („Tiergarten“, von djur „Tier“ und gård/en „der Hof“) ist eine Halbinsel und ein Naherholungsgebiet im Osten von Stockholm.
Neu war das 2017 eröffnete The Viking Museum, das sich der Präsentation der Wikingerkultur widmet. Es gab weniger Originalobjekte zu sehen als ich erwartet hätte, aber eine ute Ausstellung, die sich um die Erklärung des Lebens hier in jener Zeit bemühte und keine umfassede Darstellung der Geschichte bot sondern sich auf einzelne Aspekte konzentierte. Als Erlebnisaspekt gibt es eine Art Grottenbahnfahrt durch eine fiktive Erzählung aus dem Jahr 963, die Beweggründe und Umstände einer Wikingerfahrt sichtlich möglichst effektvoll darzubringen sucht.
Bereits 2011 hatte ich das 1990 fertiggstellte Vasamuseet erstmals besucht. Auch beim zweiten Mal ist das 1961 nach 333 Jahren praktisch unversehrt vom Grund der Ostsee gehobene schwedische Kriegsschiff Vasa und die begleitende Ausstellung dazu sehr spannend. Bereits auf seiner ersten Ausfahrt sank im Jahr 1628 das mit riesigem finanziellem und organisatorischem Aufwand gebaute Flaggschiff der königlichen Marine nur eineinhalb Kilometer nach Verlassen des Stockholmer Hafens. Dank günstiger natürlicher Bedingungen konservierte der Schlamm das Schiff für über drei Jahrhunderte am Meeresboden.
Straßenszenen in Gamla Stan, der Altstadt
Dienstag, 8. April 2025
Västerås
8.4.2025
In der schwedischen Stadt Västerås habe ich ein Fußballspiel besucht. 160.000 Menschen leben hier.
Straßenszene
Bahnhof. Västerås liegt im Västmanland.
Am See Mälaren.
Das 1963 fertiggestellte neue Rathaus mit markantem hohen Turm neben dem alten Bau des alten Rathauses.
Das Schloss steht in der Nähe der Mündung des Flusses Svartån in den See Mälaren. Die ursprünglich als Festung gebaute Anlage war in diversen Kriegen umkämpft. Nachdem seine Soldaten Västerås 1522 nach einjähriger dänischer Besetzung wiedererobert hatten, machte es der schwedische König Gustav I. Wasa zu einer königlichen Residenz und ließ hier zwei wichtige Reichstags abhalten. Im Reichstag von 1527 ließ der der König die katholische Religion in Schweden durch die evangelische Religion ersetzen und im Reichstag 1544 die Wahl eines neuen Königs durch die Adeligen nach dem Tod eines Königs abschaffen und die Erblichkeit der Königsmacht einführen. 1736 brannte die alte Schlossanlage ab. Das heutige Schloss ist ein Bau der Jahre 1740 bis 1750.
Straßenszenen
Der Dom (Domkyrkan) wurde im 15.Jh. errichtet.
Im Dom ist der 1560 bis 1569 als König von Schweden regierende Erik XIV. bestattet. Er litt an Verfolgungswahn, ermordete selbst deswegen Menschen und ließ andere töten. Im Kriegführen war er nicht erfolgreich und wurde schließlich nach einem Aufstand des Adels gegen ihn von seinem Halbbruder 1568 gefangengenommen und 1569 als König abgesetzt. Er lebte noch bis 1577 in Gefangenschaft und wurde später in diesem prächtigen Steinsarkophag hier im Dom bestattet. Offenbar war dieser aber zu kurz dimensioniert worden. Denn als bei wissenschaftlichen Untersuchungen in den 1970er Jahren der Sarkophag geöffnet wurde, fand man die Beine des Ex-Königs fein säuberlich abgesägt neben dem Rumpf des übrigen Körpers liegen, damit das ganze Skelett darin Platz hatte.
Boxklub Rapid
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