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Samstag, 11. April 2026
Trimmelkam
11.4.2026
Im Trimmelkam im oberösterreichischen Innviertel habe ich einen ehemaligen Fußballplatz besichtigt. 360 Menschen leben in der zur Gemeinde St. Pantaleon gehörenden Ortschaft.
In der zur Gemeinde gehörenden Ortschaft Trimmelkam gab es 1947 bis 1993 ein Braunkohlebergwerk der der Salzach-Kohlenbergbau-Gesellschaft (SAKOG). Es blieferte u.a. das nahe Kraftwerk Riedersbach mit Braunkohle, bis dieses auf Steinkohle-Verfeuerung umgerüstet wurde. Der Bergbau veränderte das Leben hier nachhaltig.
Samstag, 5. Juli 2025
Grein
5.7.2025
Im oberösterreichischen Grein habe ich ein Fußballspiel besucht. 3.000 Menschen leben hier.
Grein ist der Hauptort des Strudengaus, der Landschaft an der Donau im Osten von Oberösterreich und im Westen von Niederösterreich.
Das Stadttheater Grein wurde 1791 von Greiner Bürgern und der Stadt gegründet und in einem Getreidespeicher des 1562/63 errichteten (alten) Rathauses eingerichtet. Es ist das älteste, noch regelmäßig bespielte Stadttheater Österreichs.
Straßenszene
Der Schiffsverkehr auf dem als Handelsweg genutzten Donaustrom machte den Ort Grein aufgrund der abwärts liegenden Flussenge bedeutend. Entsprechend wurde der Ort in den kriegerischen zeit des 15.Jh. bedroht und angegriffen. 1476 war Grein vom Heer des böhmisch-ungarischen Königs Matthias Corvinus belagert. Eine Burg zur besseren Verteidigung gab es noch nicht, weswegen die Pfarrkirche zu einer Festung umgebaut wurde. Die böhmischen Soldaten schossen Grein in Brand und zerstörten es weitgehend, verloren aber die Schlacht und die Überlebenden wurden gefangengenommen. Später wurde mit dem Bau der Greinburg begonnen. Die scher beschädigte Kirche baute man wieder auf.
Das Franziskanerkloster ließ der damalige Statthalter von Niederösterreich und Schlossherr der Greinburg 1622 gründen, um die katholische Gegenreformation in seinem Herrschaftsbereich voranzutreiben, also mit katholischer Präsenz und staatlicher Gewalt die evangelische Bevölkerung entweder mehr oder weniger gewaltsam „katholisch zu machen“. 1784 hob Kaiser Joseph II. das Kloster im Zuge seiner Kirchenrefor4men auf und verstaatlichte den Klosterbesitz.
Grein liegt an der Donau, ist jahrhundertelang von der Schifffahrt geprägt worden und man kann hier heute mit einer Donaufähre auf einem Holzboot auf das gegenüberliegende niedeeerösterreichische Donauufer übersetzen. Dabei hat man prächtige Perspektiven vom Wasser aus.
Hoch über der Donau steht das Schloss Greinburg, das auf eine spätmittelalterliche Burg aus den Jahren 1488 bis 1493 zurückgeht und im 16./17.Jh. zur heutigen Ansicht umgebaut wurde. Die Festungsanlage diente ursprüngliche der militärischen Verteidigung in der kriegerischen Zeit und gehörte im Lauf der Jahrhunderte mit der Herrschaft über Grein verschiedenen Adeligen. Seit 1823 ist das Schloss im Privatbesitz der Sachsen-Coburg und Gotha. Im Zweiten Weltkrieg wurde im Sommer 1944 in den gegen Luftangriffe gesicherten Kelleranlagen unter dem Schloss eine Fabriksanlage der Firma Voigt & Haeffner errichtet, die elektrische Schaltgeräte und –anlagen für die Kriegsführung der Nazis produzierte. Für den Ausbau der Anlagen durch Zwangsarbeit brachte die Nazis im Februar 1945 aus dem KZ Mauthausen rund 120 Gefangene hierher, die nahe dem Schloss in einem KZ-Außenlager gefangen gehalten wurden. Es waren vor allem aus Italien und der Sowjetunion verschleppte Menschen.
Sonntag, 25. Mai 2025
Aurolzmünster
25.5.2025
In Aurolzmünster im oberösterreichischen Innviertel habe ich ein Fußballspiel besucht. 3.200 Menschen leben in der aus 14 Ortschaften bestehenden Marktgemeinde Aurolzmünster, wobei es im Ort Aurolzmünster selbst 1.200 sind.
Der Ort Aurolzmünster entstand aus einer Einsiedelei eines Mönchs im 8.Jh. Sie kam später in den Besitz des Benediktinerkloster Niederaltaich, das hier eine Kirche und ein Kloster errichten ließ, weshalb der Ort „Münster“ genannt wurde. Zur Unterscheidung von anderen Klosterniederlassungen wurde dem Ortsnamen der Name des Abts Urolf (788 bis 814 der dritte Abt von Niederaltaich) hinzugefügt, der das Kloster hier gründen ließ. Daraus entstand der Name Aurolzmünster. In einem ungarischen Kriegszug wurde das Kloster im Jahr 954 zerstört und die Herrschaft über den Ort und seine Bevölkerung danach vom Bistum Passau an Adelige übergeben.
Das Schloss Aurolzmünster ließ sich der adelige Herrscher Graf Ferdinand Franz Albrecht von der Wahl 1691 bis 1711 auf Kosten der Arbeit seiner Untertanen neu bauen. Zuvor bestanden in Aurolzmünster zwei Adelsresidenzen, wobei das obere Schloss 1672 abbrannte und das untere Schloss für den Neubau abgerissen wurde. Einst war das Adelsschloss von einem großen Park umgeben. Nachdem dieser schon im 19.Jh. zugunsten von Äckern verkleinert wurde und im 20.Jh. durch den Bau der Eisenbahnlinie, des Fußballplatzes, des Freibads etc. weiter verringert worden war, wurde er aufgelöst. Der Meierhof, in welchem der landwirtschaftliche Gutsbetrieb mit der Arbeit der Bevölkerung das Luxusleben der Adeligen finanziert hatte, wurde abgerissen. Ebenso das dortige Brauhaus.
Straßenszenen
Katholische Pfarrkirche mit älterer Bausubstanz aus dem 15.Jh. und vielen Umbauten in späteren Jahrhundert.
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