Sonntag, 1. Februar 2026
Monrupino / Repentabor
1.2.2026
In Monrupino (italienisch) bzw. Repentabor (slowenisch) im italienischen Friuli-Venezia Giulia habe ich ein Fußballspiel besucht. 841 Menschen leben hier, mehrheitlich slowenischsprachig.
Auf einem Burghügel stehen Kirche und mittelalterliche Festungsanlagen (italienisch Rocca und slowenisch tabor). Schon in der Antike war der Hügel ein Zufluchtsort der Bevölkerung bei Kriegen. Um das Jahr 1000 wurde hier eine erste Kirche errichtet. Nachdem diese verfallen war, hat man im frühen 16.Jh. die heutige Kirche gebaut. Die Gemeinde liegt an der italienisch-slowenischen Staatsgrenze und ist Teil der rund 50.000 Menschen umfassenden slowenischen Minderheit in Italien, die hauptsächlich im Osten der Region Friuli-Venezia Giulia lebt. Bis 1918 war die Gegend hier als Österreichisches Küstenland (italienisch Litorale Austriaco, slowenisch Avstrijsko primorje) Teil der Habsburgermonarchie und kam erst nach dem Ersten Weltkrieg an Italien.
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