Samstag, 3. Januar 2026
Piancastagnaio
3.1.2026
In der italienischen Stadt Piancastagnaio habe ich ein Fußballspiel besucht. 3.900 Menschen leben hier.
Die Stadt liegt in der Hügellandschaft der Toskana. Die Altstadt ist in Drittel (terzi, auch/oder terzieri genannt) eingeteilt: Castello, Borgo und Voltaia.
ehemalige Synagoge aus dem 16./17.Jh.
Uhrturm (Torre dell’Orologio)
Castello degli Aldobrandeschi oder Rocca aldobrandesca. Ab dem 11.Jh. beherrschten die Adeligen der Aldobrandeschi den Ort, wobei die Herrschaft ab Ende des Jahrhunderts zwischen ihnen und dem Kloster der Abbadia San Salvatore geteilt war. Im 13.Jh. herrschten hier die Visconti di Campiglia und danach Orvieto über die Bevölkerung. 1415 eroberte Siena im Zuge seiner Kriege zur Gebietserweiterung Piancastagnaio. Nach vielen großen Kriegen unterlag 1555 die Repubblica di Siena dem Rivalen Florenz, welche nach Belagerung 1554 bis 1555 Siena erobert hatten. 1559 eroberten die Soldaten von Florenz auch Piancastagnaio, das weiterhin zu Siena gestanden war.
Straßenszene
Monumento a Guerrini e Stolzi. Im Winter 1943/44 litten die Menschen unter der deutschen Besatzung und deren Terror und Repressionen. Die beiden jungen Männer Florindo Guerrini und Libero Stolzi wehrten sich, wurden als Partisanen von italienischen Faschisten in der Nähe von Piancastagnaio gefangen genommen und zum deutschen Kommando beim Kloster San Abbadia gebracht. Dort folterten sie die deutschen Soldaten und richteten sie dann hier am 8. März 1944 zur Einschüchterung der Bevölkerung öffentlich durch Erhängen hin. Nur drei Monate später, befreiten alliierte Truppen am 19. Juni 1944 Piancastagnaio.
Ausblick
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