Sonntag, 2. April 2017

Neded

2.4.2017

Im westlsowakischen Neded, ungarisch Negyed, wurde ein Fußballspiel besucht. 3.300 Menschen leben hier.

Die Stadtbevölkerung ist zu 55% ungarisch und 38% slowakisch.


Straßenszene. Nach dem Zerfall des Habsburgerreiches 1918 wurde die Ortschaft Teil der neugegründeten Tschechoslowakei. 1938 bis 1945 wurde sie mitsamt der Region an das mit Hitler verbündete Horthy-Ungarn angeschlossen. 1947 verloren im Rahmen der gegenseitigen Zwangsumsiedlungen 300 ungarischstämmige Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Dorf Haus und Hof und wurden nach Ungarn vertrieben, an ihrer Stelle kamen 401 Slowakinnen und Slowaken hierher, die ihrerseits aus Ungarn vertrieben wurden. Dadurch und Assimilationsdruck unter der Diktatur der Nachkriegszeit sank der ungarische Bevölkerungsanteil von fast 100% auf heute etwas mehr als die Hälfte.


Die älteste Kirche ist die katholische Kirche aus dem Jahr 1780.


Die reformierte Kirche wurde 1937 errichtet. Eine Vorgängerkirche stammte aus dem 18.Jh.


Die evangelische Kirche stammt aus dem Jahren 1969 bis 1972.

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