Sonntag, 8. Februar 2026

Biella

8.2.2026

In der italienischen Stadt Biella habe ich ein Fußballspiel besucht. 43.000 Menschen leben hier.

Biella liegt im Norden der Region Piemont.


Piazza Duomo mit dem 1402 bis 1772 erbauten Dom Cattedrale di Santo Stefano. Der Campanile steht bemerkenswert weit weg.


Straßenszenen


Die Brauerei Menabrea wurde 1846 in Biella gegründet und hat hier ihren Sitz.


Straßenszenen


Mit der 1885 gebauten Standseilbahn Funicolare ist die Neustadt unten Biella Piano mit der hoch am Hügel liegenden mittelalterlichen Altstadt Biella Piazzo verbunden.


Wenn die Seilbahn allerdings nicht fährt, muss man bergauf hatschen.


Piazzo


Tore Littoria aus dem Jahr 1939. Die große Aufschrift DUX, lateinisch für die faschistische Selbstbezeichnung des Diktators Mussolini als Duce (Führer), oben am Turm ist verwittert, ebenso die Aufschrift unterhalb des Rednerbalkons. Der Turm wurde als Wahrzeichen neben dem hiesigen Hauptquartier der Faschistischen Staatspartei Casa del Fascio gebaut.


Im Zweiten Weltkrieg waren die Stadt und die umliegenden Hügellandschaft ein Zentrum des Widerstands italienischer Partisanen gegen deutsche Wehrmacht und SS sowie italienische Faschisten. Nach dem Waffenstillstand mit den Allierten und der deutschen Besetzung des Landes richtete die SS in der beschlagnahmten Villa Schneiderein Folter-Zentrum ein, in dem sie Gefangene quälte. Heute ist das Haus eine Gedenkstätte.

Sonntag, 1. Februar 2026

Monrupino / Repentabor

1.2.2026

In Monrupino (italienisch) bzw. Repentabor (slowenisch) im italienischen Friuli-Venezia Giulia habe ich ein Fußballspiel besucht. 841 Menschen leben hier, mehrheitlich slowenischsprachig.

Auf einem Burghügel stehen Kirche und mittelalterliche Festungsanlagen (italienisch Rocca und slowenisch tabor). Schon in der Antike war der Hügel ein Zufluchtsort der Bevölkerung bei Kriegen. Um das Jahr 1000 wurde hier eine erste Kirche errichtet. Nachdem diese verfallen war, hat man im frühen 16.Jh. die heutige Kirche gebaut. Die Gemeinde liegt an der italienisch-slowenischen Staatsgrenze und ist Teil der rund 50.000 Menschen umfassenden slowenischen Minderheit in Italien, die hauptsächlich im Osten der Region Friuli-Venezia Giulia lebt. Bis 1918 war die Gegend hier als Österreichisches Küstenland (italienisch Litorale Austriaco, slowenisch Avstrijsko primorje) Teil der Habsburgermonarchie und kam erst nach dem Ersten Weltkrieg an Italien.

Sonntag, 25. Januar 2026

Sestri Levante

25.1.2026

Im italienischen Sestri Levante (ligurisch Séstri) habe ich ein Fußballspiel besucht. 17.100 Menschen leben hier.

Die Stadt liegt an der Riviera di Levante (ligurisch Rivëa de Levante) an der Küste des Golfo Tigullio.


Die Altstadt erstreckt sich malerisch über die Halbinsel Portobello.


Straßenszenen